Besseres SEO durch richtig formatierte Texte: Warum du deine Texte besser nicht schreibst, wie du das in Word tun würdest

Du hast eine eigene Website und möchtest, dass sie bei einer Google Suche möglichst weit oben angezeigt wird? Dann ist dieser Artikel genau richtig für dich! Denn SEO beschreibt genau das. Wir zeigen dir, was man unter SEO versteht, was das mit Barrierefreiheit zu tun hat und warum du deine Texte besser nicht in Word schreiben solltest. Außerdem verraten wir dir ein paar Tipps und Tricks, wie du deine Website so optimierst, dass sie von den gängigen Suchmaschinen als möglichst sehenswert gewertet wird.

Was ist SEO und warum gibt es das?

SEO (kurz für “search engine optimization”) bezeichnet kurz gesagt die Optimierung deiner Website für Suchmaschinen – allen voran Google. Man versteht darunter also alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass deine Website überhaupt von Google gesehen wird und möglichst weit oben in der Ergebnisliste der Websuchmaschine landet. Diese Optimierungsmaßnahmen können technischer oder inhaltlicher Natur sein. Sie sind allerdings immer abhängig voneinander und gehen Hand in Hand, wenn es um SEO geht.

Und warum macht Google das? Google und Co. geht es natürlich darum, den Nutzer*innen genau das vorzuschlagen, was sie suchen, sodass sie auch in Zukunft wieder auf die Suchmaschine zurückgreifen werden. Daher beobachten die Suchmaschinen, was den Benutzer*innen gefällt und was nicht. So können ihnen weiterhin bessere Vorschläge gemacht werden. Letzten Endes hängt der Erfolg deiner Website davon ab, wie viel Zeit die Besucher*innen auf deiner Website verbringen. Das ist wiederum abhängig von diversen Faktoren, auf die wir noch zu sprechen kommen.

Barrierefreiheit, was ist das und was hat das mit SEO zu tun?

Unter Barrierefreiheit im Netz versteht man, dass die dargebotenen Inhalte für alle Nutzer*innen uneingeschränkt zugänglich und verständlich sind. Zunächst denkt man dabei wohl an Menschen mit Behinderungen. Allerdings ist es so, dass alles, was eine Website barrierefrei macht, nicht nur den genannten Personenkreisen, sondern allen hilft. Das haben Google und Co. entdeckt und nutzen es für sich. Unser Webentwickler Denis teilt Barrierefreiheit gerne in drei Bereiche ein: Lesbarkeit, Verständlichkeit und Auslesbarkeit.

Was bedeutet “Lesbarkeit”?

Lesbarkeit bedeutet, dass man einen Text einfach und ohne Anstrengung lesen und erfassen kann. Dies wird u.a. durch die Schriftgröße, Schriftart, Spationierung und Abstände von Elementen auf der Seite, Zeilenlänge sowie Farbe und Kontrast zwischen Schrift- und Hintergrundfarbe beeinflusst.

Was bedeutet “Verständlichkeit”?

Unter Verständlichkeit eines Textes versteht man eine inhaltlich verständliche und einfache Sprache, die z.B. keine oder nur wenige Fachausdrücke verwendet. Die Verständlichkeit eines Textes ist aber auch immer abhängig von der Zielgruppe, die angesprochen werden soll. Dir ist vielleicht schon aufgefallen, dass manche Websites die Option “leichte” oder “einfache Sprache” anbieten. Diese hilft etwa Menschen mit kognitiven Einschränkungen, Lernschwierigkeiten oder aber auch Nichtmuttersprachler*innen und Menschen, die noch nicht so in der Materie sind, den Text besser zu verstehen. Das System ist hier wieder ganz simpel: Je leichter dein Text für deine Zielgruppe verständlich ist, desto mehr Zeit verbringen Nutzer*innen auf deiner Seite. Das erkennt Google wiederum und rankt dein Suchergebnis höher.

Was bedeutet “Auslesbarkeit”?

Damit ist ganz grundlegend die Formatierung des Textes gemeint und inwiefern dieser von einer Maschine ausgelesen bzw. erfasst werden kann. Hierzu zählen etwa Formatierungen wie Überschriften, Unterüberschriften oder Absätze.Das wird zum Beispiel wichtig, wenn eine blinde Person sich deine Website mit einem Reader vorlesen lassen will. Auch die Keywords kommen hier ins Spiel, da Keywords in Überschriften etwa eine höhere “Wertigkeit” haben als Keywords im Fließtext. Das erkennt Google zwar, muss vorher aber auch gesagt bekommen, was was ist…

Und damit kommen wir auch schon zur eigentlichen Frage dieses Artikels:

Warum solltest du deine Texte nicht einfach in Word schreiben?

Schreibst du einen Text – mit allen Formatierungen – in Word und überträgst diesen dann so in dein Content Management System (CMS), dann kann es passieren, dass dadurch z.B. Überschriften oder Aufzählungszeichen vom CMS nicht als solche erkannt werden. Und wie oben bereits erwähnt ist das etwa für die Bewertung der Keywords wichtig. Zudem können dadurch “unsichtbare” Elemente und Formatierungen wie Einrückungen oder Absätze aus Word mit ins CMS übertragen werden. Dies muss dem SEO zwar nicht zwingend schaden, hilft aber auch nicht dabei, das größte Potenzial aus dem SEO deiner Website herauszuholen. Je nach CMS kann es aber auch passieren, dass z.B. Einrückungen gewisse Einstellungen deines CMS überschreiben und damit das gesamte Design deiner Website "zerschießen".

Tipps für besseres SEO

Um sicherzugehen, dass deine Website möglichst barrierefrei ist, haben wir hier ein paar nützliche Tipps für dich, die dir dabei helfen können, dein SEO zu verbessern:

  • Gewöhne dir am besten direkt an, immer im CMS zu arbeiten.
  • Es gibt diverse Testwebseiten, Tools und Plug-Ins, die dir zeigen, an welchen Stellen du deine Website und Texte noch optimieren könntest – einige können sogar schon direkt im Editor deines CMS eingreifen. Im Anschluss dieses Artikels haben wir dir ein paar solcher Tools verlinkt! :-)
  • Wenn du deinen Text lieber offline in Word vorschreiben möchtest, dann achte darauf, diesen im Anschluss in unformatierter Reinform in dein CMS zu übertragen und erst dort zu formatieren.
  • Arbeite dich beim Schreiben deines Textes immer vom Großen ins Kleine: Definiere zuerst Thema und Ziel deines Textes, was du damit vermitteln möchtest und wer deine Zielgruppe ist. Danach gliederst du deinen Text mithilfe von Über- und Unterüberschriften. Nun kannst du deine Texte ausformulieren und anschließend überprüfen, ob der Text überhaupt zu den entsprechenden Überschriften passt, ob deine Überschriften die zentralen Keywords enthalten, ob du im Text Synonyme für deine Keywords verwendet hast und so weiter…

Praktische Tools für ein besseres SEO

Wir hoffen, wir konnten dir dabei helfen, das Beste aus dem SEO deiner Website herauzuholen. Du brauchst noch Hilfe bei der Optimierung deiner Website? Dann kontaktiere uns gerne jederzeit! Wir freuen uns von dir zu hören und deinem ideenKiND die Sichtbarkeit zu geben, die es verdient. :-)

Schau dir jetzt auch gerne Denis’ und Julians Marketing-Live vom 10. September 2021 an. Dort haben sich die beiden ausführlich über das Thema SEO und Barrierefreiheit unterhalten.

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Bild-Quelle: Gerd Altmann bei Pixabay

Über die Autorin / den Autor

Natalie Meier

Praktikantin Design

Auf dem technischen Gymnasium mit dem Profil Gestaltungs- und Medientechnik konnte ich bereits erste Erfahrungen im gestalterischen Arbeiten sammeln. Bereits hier erkannte ich, dass ich den Wunsch habe, Medien aktiv und kreativ mitzugestalten. Mein derzeitiges Studium der Medienkulturwissenschaft und Kunstgeschichte bietet mir zusätzlich die theoretischen Kompetenzen für eine wissenschaftliche Analyse von Medien als kulturelles Phänomen. Meine Interessensgebiete sind vor allem im Brand- und Mediendesign angesiedelt. Aber auch auf sozialen Medien fühle ich mich zu Hause. Ich freue mich darauf, als Teil des ideenKiND-Teams mein Wissen zu erweitern, mich neuen Herausforderungen zu stellen und reale Projektabläufe kennenzulernen. Mein Motto: “If it scares you, do it.”

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