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Umweltschutz, Schule und Unternehmertum – wie das zusammenpasst, zeigen die Jungs von ReGreen.

Beim Entrepreneurship Summit 2014 habe ich 3 junge, motivierte und zudem sympathische Jungs kennengelernt, die sich noch vor ihrem Schulabschluss für Umweltschutz einsetzen und dabei die ersten Erfahrungen als Unternehmer sammeln. Was sie genau tun, wie ihre Idee entstand und welche Tipps sie für Gründer haben, erfahrt ihr hier.

Wer seid ihr?

Im Grunde sind wir drei (ganz normale) Jugendliche aus Wien, die nächstes Jahr maturieren werden. Unsere Namen sind Karim Abdel Baky, Niko Moshammer und Christoph Rebernig. Unser großes Ziel ist es nicht nur erfolgreich die Schule abzuschließen, sondern auch Klimaschutz auf neuem Weg für jedermann zu ermöglichen. Seit 2 Jahren arbeiten wir bereits an unserer Geschäftsidee „ReGreen“ (www.regreen.at) und werden in naher Zukunft ReGreen gründen.

Was macht ReGreen?

Wir arbeiten daran, dass umweltbewusste Autofahrer – trotz der vielen CO2 Emissionen die ausgestoßen werden – mit gutem und grünem Gewissen Autofahren können. Wie das geht? – Und nein, wir bauen keine Elektroautos!

Wir machen etwas ganz anders, das englische Wort dafür heißt Carbon Offsetting. ReGreen ermöglicht es CO2-Neutral Autozufahren und Produkte zu produzieren.
Und ich weiß, jetzt denkt ihr euch vielleicht, dass ist wieder so eine Emissionshandelsgeschichte, eine reine Umweltlüge wo sowieso nichts passiert?! Falls ihr das gedacht habt liegt ihr falsch, wir kompensieren das ausgestoßene CO2 und bieten dadurch CO2-Neutralität an.

Das funktioniert folgendermaßen: die Menge an CO2 Emissionen, die an der einen Stelle (z.B. beim Autofahren, oder bei der Produktion und dem Vertrieb diverser Produkte) ausgestoßen werden, werden an einer anderen Stelle durch nachhaltige Projekte, die CO2 binden, reduzieren und/oder ersetzen eingespart. Diese Projekte reichen von einer Waldaufforstung bis hin zu einer Umrüstung eines Kohlekraftwerkes zu einem Windpark.

Und um auch noch die letzten Kritiker unter euch zu überzeugen, dass es sich hierbei um keinen Umweltschmäh handelt, können wir mit Stolz sagen, dass alle Projekte GOLD STANDARD zertifiziert sind. Der Gold Standard ist der strengste Standard in dieser Branche und berücksichtigt auch die soziale Sensibilität bei den Projekten.

Wie seid ihr auf diese Idee gekommen?

Den ersten Grundgedanken hatten wir vor 2 Jahren in den Alpen. Wir haben uns gedacht, dass wir Umweltschutz – ohne großen Aufwand, und ohne Verzicht – ermöglichen wollen. Step by step haben wir die Idee zu dem weiterentwickelt, was sie heute ist.

Wer sind eure Kunden?

Unsere Kunden in eine klassische Zielgruppe einzuordnen, ist nahezu unmöglich. Denn die 22-jährige Botanik Studentin ist genauso eine Kundin wie der 56-jährige Erste Bank Chef. Im Grunde kann man sagen, einfach alle Leute denen die Natur und der Umweltschutz am Herzen liegen.

Und was habt ihr in nächster Zeit geplant?

Unsere nächsten vier Schritte sind:

  1. Einen Re-Launch der Website mit Online Shop durchzuführen.
  2. Eine GmbH zu gründen.
  3. Mit dem Verkauf des CO2-Stickers zu beginnen und
  4. weitere Vertriebspartner zu gewinnen.

Was ist euer wichtigstes Learning in Sachen Marketing bisher?

Für alle die selber einmal eine Idee umsetzen wollen, haben wir zwei Tipps: die Idee muss eine Innovation sein (Es ist nichts Besonderes wenn du den x-ten Dönerladen eröffnest) und in  Sachen Marketing können wir nur eines sagen: auf passende Veranstaltungen gehen und mit den Leuten reden, so bekommt ihr gutes Feedback und ihr knüpft wichtige Kontakte.

In diesem Sinne grüne Grüße aus Wien, und wir würden uns freuen, wenn ihr auf unsere Website www.regreen.at vorbeischaut.

Euer ReGreen-Team,

Karim Abdel Baky, Niko Moshammer und Christoph Rebernig