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Ich finde: Google+ ist besser als Facebook – 7 Gründe, die für Google+ und gegen Facebook sprechen

Lohnt es sich wirklich, Marketing auch über Google+ zu machen? Reicht nicht Facebook?

Denis nennt euch sieben Gründe, die für Google+ und gegen Facebook sprechen:

1. Spiel- und Freundschaftsanfragen nerven mich.

Manchmal sind es Freundschaftsanfragen, manchmal Spielbenachrichtigungen oder oder oder… Wichtige Meldungen gehen bei so vielen unwichtigen Hinweisen schon mal unter.

Nicht so bei Google+. Spieleanfragen gibt es hier nicht und Google+ geht auch mit den übrigen Anfragen dezenter um. Ich kann mich auf das Wesentliche konzentrieren und Benachrichtigungen sind von inhaltlichem Nutzen.

2. Trotz vieler Likes auf der eigenen Fanpage findet man über Google den eigenen Shop nicht

Ein leidiges Thema für alle, die ihre Website oder ihren Shop über Facebook pushen wollen. Nur weil man 100 Fans hat, heißt das nicht, dass diese Fans auch zu Kunden werden. Und auch das Ranking in Suchmaschinen wird dadurch nicht unbedingt besser.

Hat man dagegen eine Seite bei Google+, sind Bilder und Informationen auch für Google-Dienste nutzbar und verbessern das Google-Ranking.

Ein Beispiel dafür ist die Smartphone App “Maps”. Sucht man dort nach einem nahegelegenen Geschäft/Restaurant, werden direkt Fotos und Öffnungszeiten der Google+ Seite eingeblendet. Außerdem zeigt Google die Adresse einer Website prominenter an, als Facebook. So kann man auch vom Handy aus einen bei Maps angezeigten Shop online öffnen.

3. Der Facebook Messenger hat für mich einfach zu wenige Funktionen. Google+ bietet da mehr.

Videochat ist noch relativ neu bei Facebook und es ist bisher kein Videochat für Gruppen geplant. Ganz anders Google Hangouts. Egal ob vom PC, Handy oder Tablet. Ich kann einen Videochat  mit einer oder mehreren Personen starten. Während eines Videochats kann ich trotzdem weiterhin Nachrichten schreiben und außerdem die Suchfunktion nutzen, um Nachrichten im Nachhinein auf ein Schlagwort zu durchsuchen.

Auf dem Handy kann ich zudem entscheiden, ob ich mit der App “Hangouts” eine Hangout-Nachricht oder eine SMS senden will. Auf Wunsch wird der Gesprächsverlauf durchgehend angezeigt. Auch wenn zwischendrin von Hangouts auf SMS gewechselt wird oder umgekehrt.

Hangout

Man kann über die Videochat Funktion auch sein Desktop freigeben und/oder sogar die Kontrolle über seinem PC vorübergehend an einem andrem Hangout-Teilnehmer geben.

 

4. Mir sind meine Daten wichtig und ich will die Kontrolle darüber haben.

Stellen wir uns vor, ich will meine Party-Bilder zwar gerne teilen, aber nicht unbedingt mit dem eigenen Arbeitgeber! Bei Facebook habe ich nur grob die Wahl zwischen: Öffentlich, Freunde, Nur ich. Zwar gibt es auch eine Gruppenfunktion, aber sie ist alles andere als innovativ, vor allem wenn es darum geht, ein paar 100 Leute in verschiedene Gruppen zu sortieren. Bei Google+ teile ich dagegen von Anfang an alle Kontakte in so genannte “Kreise” ein. Jeder Kontakt kann mehreren Kreisen zugeordnet sein. Inhalte kann ich dann einem oder mehreren Kreisen freigeben. So kann ich bestimmte Kreise/Gruppen direkt ansprechen oder eben auslassen.

freigaben

Das Bild soll zeigen, wie einfach und übersichtlich die Teilen-Funktion ist. Wenn „Öffentlich“ eingestellt ist, muss man keine weitere Kreise hinzufügen bzw. bei „Meine Kreise“ werden Inhalte nur für Leute sichtbar, die sich mindestens in einem meiner Kreise befinden.

5. Ich besuche viele Blogs und will immer auf dem Laufenden sein.

Die Bloggerszene ist auf Google+ stark vertreten. Das liegt zum Einen an der Art, wie bei Google+ Inhalte geteilt werden, denn im Grunde kann hier  Jeder Jedem folgen. Zum Anderen herrscht bei Google+ eine andere Diskussionkultur als bei vielen anderen sozialen Medien. Blogger posten ihre Beiträge und Quellen deshalb meist früher und häufiger bei Google+ als bei Facebook.

Übersicht bei G+

6. Ich liebe Communities und Gruppen.

Die Community-Funktionen sind bei Google+ besser aufgebaut und sehen zudem (klar, das ist natürlich Geschmackssache) einfach schöner aus. Statt einer Chronik, auf der man Beitrag für Beitrag runter scrollen muss, ähnelt Google+ mehr einer Art Pinnwand. Das wirkt vor allem dank der Beitragsbilder sehr benutzerfreundlich. Ältere Beiträge rutschen auch nicht zu schnell nach unten.

community in g+

7. Ich will immer und von überall aus Zugriff auf meine Fotos haben und bei Google+ muss ich nicht befürchten, dass sie jeder sieht.

Ja, das Handy geht immer im ungünstigsten Fall kaputt. Genau dann wird vielen klar, dass ein Backup doch sinnvoll wäre.

Die Google+ App lädt auf Wunsch alle selbst erstellten Bilder hoch – in die eigene Google-Cloud. Der besondere Punkt hier ist aber, dass diese nicht veröffentlicht werden. Man wird bei der Anmeldung zu Google+ benachrichtigt und hat die Möglichkeit, neue Bilder freizugeben – oder eben nicht. Dann kann ich für jedes Bild einzeln oder für alle entscheiden, mit welchen Kreisen ichsie teilen möchte.

Alle Bilder sind in Originalgröße bei Google+ gespeichert. Ich kann von jedem PC aus auf die eigene Galerie zugreifen und natürlich hat man ebenfalls mit seinem Smartphone Zugriff.

So geht es mir jedenfalls. Wie ist das bei euch? Google+ oder Facebook? Oder beides?