So denken Millionäre

So denken Millionäre: Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand

Millionäre denken auch nur so, wie andere Menschen? Ein bisschen bestimmt. Aber sicher nicht ganz….

Im Oktober 2014 habe ich Peter Recknagel und Matthias Sieber auf dem Entrepreneurship Summit kennengelernt. Die beiden haben mir das Buch „So denken Millionäre. Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand“ von T. Harv Eker empfohlen. Gekauft war es gleich, aber dann lag es eine ganze Zeit im Bücherregal.

Ich hatte es eigentlich schon vergessen…. und dann, an einem verregneten Samstag, fiel es mir wieder in die Hände. Also hab ich mir das Buch geschnappt, einen Tee gekocht und mich auf meine Couch gepflanzt. Amy, unsere englische Bulldogge, war natürlich ebenfalls mit von der Partie.

Allzugroße Erwartungen hatte ich nicht, schließlich konnte ich mir kaum vorstellen, dass Millionäre anders denken, als Normalsterbliche. Naja und dann hat mich dieses Buch wirklich gefesselt. In ca. 8 Stunden hatte ich es verschlungen. Und verdammt… doch, natürlich. Es muss Unterschiede zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Menschen geben und ja, wenn ich jetzt darüber nachdenke, ist mir klar, welche großen Fehler man auf dem Weg machen kann. So essentielle Fehler, dass Scheitern vorherbestimmt ist.

Und klar, das ist schlimm, aber noch schlimmer ist, dass viele von uns weit erfolgreicher wären, wenn sie es nur zulassen würden. Ja, man muss es erst einmal zulassen. Das klingt einfach, aber Harv Eker belegt eindrucksvoll, dass anerzogene Grenzen und gesellschaftliche Muster unseren Erfolg regulieren und wir uns oftmals einfach selbst im Weg stehen.

Er sagt nicht, dass man nichts tun soll und mit lediglich positiven Gedanken reich wird, aber positive Gedanken sind ein guter erster Schritt 😉

Meine persönliche Kritik zu dem Buch bezieht sich auf die Deklarationen. Mit Hilfe dieser Deklarationen soll schon während des Lesens eine Neuprogrammierung stattfinden. Das ist ganz schön abgehoben. Lautes Lesen und das Zeigen auf Kopf oder Herz sollen die Programmierung unterstützten.

An der Stelle muss jeder für sich entscheiden, ob er das will oder es als Humbug empfindet. Ich habs versucht, musste selbst schmunzeln und habe gemerkt, wie unnatürlich sich einige dieser Deklarationen anfühlen – und das, obwohl ich mir doch sicher war, für Erfolg offen zu sein.

Meine Lieblingsdeklarationen lauten:

  • Ich beobachte meine Gedanken und lasse nur solche Gedanken zu mir, die mich befähigen und mir Kraft geben. (Das tut so gut! Negative Gedanken filtern. Weg damit!)
  • Ich denke in großen Dimensionen! Ich entscheide mich ganz bewusst dafür, Tausenden von Menschen zu helfen! (Ja, warum eigentlich nicht. Warum glauben wir immer nur, einer Person helfen zu können?)
  • Ich nehme mir reiche und erfolgreiche Menschen zum Vorbild. Ich verkehre mit reichen und erfolgreichen Menschen. Wenn die das schaffen können, dann kann ich das auch! (Das weckt meinen Tatendrang und hilft mir zudem, erfolgreiche Menschen anzusprechen und von Ihnen zu lernen)
  • Ich konzentriere mich auf den Aufbau meines Nettovermögens (Ein spannender Punkt. Hier zählt nicht das Einkommen, sondern Ersparnisse, Anlagen und Eigentum)
  • Ich handle trotz Furcht. Ich handle trotz Zweifel. Ich handle trotz Sorgen. Ich handle trotz Unannehmlichkeiten. Ich handle trotz Unbequemlichkeit. Ich handle auch, wenn ich nicht in Stimmung bin. (Genau. Also Ärmel hochkrempeln und an die Arbeit!)

Mein Rat: Lest das Buch auf eure Weise. Nehmt mit, was euch gut tut und was nicht zu euch passt, passt eben nicht. Ganz einfach.

Und falls ihr neugierig geworden seid, findet ihr hier weitere Meinungen zum Buch.

Eure Meinung interessiert mich natürlich auch. Schreibt mir gerne!

Mein Dank gilt an dieser Stelle Peter und Mathias. Sie selbst haben übrigens gerade ihr eigenes Buch bei Amazon veröffentlicht. Es heißt „Ich bin dann mal im Homeoffice“. Innerhalb der nächsten Tage werden wir darüber mehr berichten. Seid gespannt 😉

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Buchtipp abgelegt am von .

Über Tanja Krebs

Ich liebe es für euch zu texten. Dieser Blog soll euch Mehrwert bieten. Wenn ihr Anregungen oder Fragen habt, immer her damit! Und falls ihr mehr über mich erfahren wollt, schreibt mir oder werft einen Blick auf www.ideenkind.com/team.

2 Gedanken zu „So denken Millionäre: Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand

  1. Peter Recknagel

    Vielen Dank Tanja für die tolle Zusammenfassung aus deiner Sicht. Nach dem Lesen dieses Buches ist für mich eine neue Ära angebrochen. Ich habe im Anschluss die gesamte Palette der im Buch beschrieben Selbstentwicklungs-Seminare mitgemacht. Das Resulat – lebensverändernd!
    Mein Tipp – am Millionaire Mind Intensive teinehmen und sich überaschen lassen.

Kommentare sind geschlossen.